Montag, 20. Oktober 2003
Der Grazer Overground
Inständig hab ich gehofft ich käme in ein Land, in eine Stadt voller Lebendigkeit, Dynamik und Ausstrahlung. Und ich habe nicht umsonst gehofft.

Graz hat mich, hat uns, mich und meine Begleiter, mit offenen Armen empfangen, uns sogar nach einer halben Stunde einen Parkplatz spendiert. Unfassbar großzügig eben.

Kulinarisch quält Graz nicht mit trendigem Unsinn aus Fernost sondern verwöhnt Nase und Auge mit bodenständigem und handfestem und weiß auch den Gaumen zu bezaubern.

Wenn's dann dunkel wird offenbart sich erst, was bei Tageslicht nicht erkennbar gewesen ist: Graz ist anders. Genauergesagt wie Wien. Oder ist Wien Graz, weil es ja anders ist?

Nightlife deluxe mit schäbigen Buden, glänzenden Designercontainern und gut klingender Kellermusik.

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